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Das Vorstellungsgespräch

Eine gute Gesprächsvorbereitung lohnt sich.

Das Vorstellungsinterview als Stresssituation

Informieren Sie sich gut über den Gesprächsort und die Anfahrt. Es gibt nichts Schlimmeres, als unter Zeitdruck verschwitzt und ausser Atem zum Gespräch zu erscheinen. 15 Minuten vor Gesprächsbeginn vor Ort sein, sich hin setzen und innerlich zur Ruhe zu kommen.

Die Einladung zu einem ersten Vorstellunggespräch kann bei vielen Bewerbern bereits Panik auslösen. Beim Interview selber sind Schweissausbrüche, feuchte Hände, Herzklopfen und ein trockener Mund übliche Reaktionen. Aber wieso reagiert unser Körper auf diese Weise und wie lassen sich die Symptome kontrollieren oder zumindest minimieren?

Unser Körper zeigt Stresssymptome wenn folgende Punkte gegeben sind: ein Stressor (hier: Vorstellungsgespräch) und eine subjektive Bewertung durch den/die Bewerber/in. Situationen, die als unkontrollierbar wahrgenommen werden und beim Betroffenen ein Gefühl der Bedrohung auslösen, führen zu noch intensiveren körperlichen Symptomen. Aus der Forschung ist Folgendes bekannt: Stress aktiviert das vegetative Nervensystem. Adrenalin und Noradrenalin werden ausgeschüttet und es kommt zu einer erhöhten Herzfrequenz. Auf einer weiteren Ebene regen die beiden Neurotransmitter zusätzlich die Hypothalamus-Hypophysen-Achse an - das sind untereinander kommunizierende Hormondrüsen – was wiederum die Produktion des Stresshormons Cortisol zur Folge hat.

Diese Prozesse setzen den Körper in erhöhte Alarmbereitschaft und signalisieren, dass gerade eine gewisse „Gefahr“ besteht. Klar, ein Vorstellungsgespräch ist keine bedrohliche Situation, dennoch stellt sich unser Organismus vorsichtshalber darauf ein. Die Folgen sind Schweissausbrüche, feucht Hände, Herzklopfen, Erröten etc.

Leider lassen sich körperliche Reaktionen nicht 100% kontrollieren. Eine gute Vorbereitung auf das Gespräch und das Üben eines solchen Jobinterviews mit Kollegen/Kolleginnen können aber sehr ilfreich sein. Die Situation wird dann allenfalls nicht mehr als ganz so unkontrollierbar wahrgenommen. Sport und eine gute Ernährung stärken zudem die Physis, welche wiederum einen indirekten Einfluss auf die Stressbewältigung hat.

Darum, als Tipp und Fazit für alle Bewerber/innen: Alltagsstress durch Sport und gesunde Ernährung minimieren und vor einem Gespräch unbedingt genügend Zeit in die Vorbereitung investieren. Mit noch etwas Glück kann es so nur gut kommen!

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